Der kleine Innenraum des Museums in Staré Lysogory verbirgt eine sehr interessante historische Ausstellung von Erinnerungsstücken aus dem 1. Polnische Armee – eine Ausstellung von Uniformen und Ausrüstungsgegenständen der Soldaten, die 1945 an der Erstürmung der Oder teilgenommen haben, sowie persönliche Schmuckstücke und Dokumente. Der IS-2 Panzer, der vor dem Gebäude steht, ist die am meisten belagerte Attraktion des Museums.
Wichtige Informationen
Das Museum in Stare Łysogóry ist einer der wichtigsten Punkte im nationalen Gedenkgebiet Cedynia-Gozdowice-Siekierki. Diese Gegend ist durchdrungen von Erinnerungen an zwei historische Ereignisse – die Schlacht zwischen Mieszko I. und Markgraf Hodon bei Cedynia und die letzten Kämpfe gegen die deutsche Armee im Frühjahr 1945.
POSITION
Stare Łysogórki,
Gemeinde Mieszkowice
BESUCHSZEIT
1-2 Stunden, plus Attraktionen in der Region
TRANSPORT
Fahrrad, Auto
ZWECK
Geschichte, Bildung, Militaria
Im Stare Łysogórki-Museum wird der Hauptraum von einer Dauerausstellung über die Erzwingung der Oder im Jahr 1945 eingenommen. Originalfotos und -dokumente, ausgestellte Uniformen von Soldaten der 1. polnischen Armee und Ausrüstungsgegenstände von polnischen, deutschen und sowjetischen Soldaten aus dieser Zeit.
Eine Prise Geschichte
Das Museum wurde 1961 gegründet und am Tag der polnischen Armee feierlich eröffnet. Gleichzeitig wurde auf dem Soldatenfriedhof der Ersten Polnischen Armee neben dem Siekierki-Museum ein Denkmal der Dankbarkeit enthüllt.
Das Gebäude wurde vor 2020 renoviert und präsentiert nun Dauer- und Wechselausstellungen auf drei Ebenen in den renovierten Innenräumen.
Wichtige Details
Das Museum in Stare Łysogóry ist in Verbindung mit der anderen Filiale – im nahe gelegenen Gozdowice – sowie dem Siekierkowski-Friedhof einen Besuch wert. Diese drei Schauplätze erzählen uns die Geschichte der Liquidierung des letzten Brückenkopfes der deutschen Armee am rechten Oderufer, der Einnahme des ersten polnischen Grenzpostens bei Czelin und der dramatischen, blutigen Erstürmung der Oder durch die 1. polnische Armee. Diese Aktionen öffneten den Weg nach Berlin für eine Koalition aus polnischen und sowjetischen Truppen.
- Öffnungszeiten:
Dienstag-Mittwoch 10:00 – 16:00;
Donnerstag-Freitag 09:00 – 16:00 Uhr;
Samstag-Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr - Eintrittspreise: ab 2 PLN; Donnerstag frei
- www: muzeum-pamiatek-wojsk-inzynieryjnych-w-gozdowicach.business.site
- Telefon: 0048 91 414 52 10
Der Kriegsfriedhof, der sich nur wenige Schritte vom Museum entfernt befindet, ist die Ruhestätte von fast 2.000 polnischen Soldaten, die bei der Berlin-Operation getötet wurden. Der große quadratische Friedhof mit seinem dominanten Denkmal und den durchgehenden Reihen weißer Grabsteine ist sehr beeindruckend. Normalerweise herrscht eine ergreifende Stille.
Das Gedenkmuseum der 1. polnischen Armee ist ein Ort, der zum Nachdenken über die Geschichte und ihre Turbulenzen anregt. Jede Grenzregion bringt Erinnerungen an blutige Kriege, ständige Kämpfe und Grenzverschiebungen von einer Seite zur anderen mit sich. Die Oder erinnert sich an diese Schlachten seit Menschengedenken.
- ein Ort mit Seele und Geschichte, der zur Kontemplation einlädt
- eine interessante Lektion in lokaler – und nationaler – Geschichte
- ausgezeichnetes Netz von Radwegen
- historisches, restauriertes Interieur
Nicht weit von Stare Łysogóry entfernt lohnt sich auch ein Besuch der Stätte, die an die Schlacht von Cedynia erinnert – der Berg Czcibor, benannt nach dem Bruder von Mieszko I. Mit einer malerischen Aussicht, einem monumentalen Adlerdenkmal und einer renovierten Holzpalisade sowie vielen Informationstafeln bietet ein Besuch dieses Ortes eine Menge interessanter Informationen.
























